Wann ist Sport noch gesund?

Hallo meine Lieben,

hier melde ich wieder nach einer langen Blogger-Pause. Ich habe schon unzählige Male auf Instagram gelesen wie sehr einige Schulgefühle haben und ein schlechtes Gewissen haben, weil sie es mal nicht zum Sport geschafft haben und dann frage ich mich manchmal ob SO ein Denken noch gesund ist und wann Sport noch gesund ist.

Wieso treibst du Sport?

Zuerst ein mal muss man sich bewusst werden weshalb man überhaupt Sport treibt. Ich beispielsweise treibe Sport weil es mir Spaß macht und es auch meine persönliche Art ist Stress abzubauen und damit umzugehen. Aber das war nicht immer so, ich erinnere mich gut daran wie ich früher immer stundenlang Sport gemacht habe bis zum absoluten Muskelversagen, mit dem Ziel so viel Gewicht Zu verlieren.

Was ist Sport für dich?

Sport ist nur für mich dann gesund wenn man es sich nicht zwingen muss um es tun sondern der Wille Sport zu machen aus einer Laune herauskommt, denn ich bin der Meinung, dass es nicht gut und gesund sein kann, wenn man sich regelrecht ins Gym schleppen muss um sein Training durchzuziehen. Kurz gesagt, der Grund Sport zu machen sollte nicht aus einem Drang entstehen. Und diesen Drang unbedingt sich komplett zuverausgaben, kenne ich sehr gut, selbst wenn der Körper ‚STOP!‘ sagt, gibt es eine innere Stimme, die einen zwingt weiterzumachen. Manche nennen es Ehrgeiz, Zielstrebigkeit oder Durchhaltevermögen. Wenn man den Sport über alles andere stellt, sei es die Famillie oder die Freunde, dann kann Sport nicht gesund sein. Natürlich ist regelmäßige Bewegung wichtig aber wenn man deshalb seine Freunde oder die Familie vernachlässigt, kann es nicht gut sein. Bei mir war es ähnlich, ich habe mich lieber im Stadion fertig gemacht statt mir einen schönen Tag mit meinem Freunden am See zu machen.

Mein Fazit:

Sport sollte mit Spaß, Freude und Leidenschaft verbunden sein und nicht mit der Absicht so viel Gewicht wie möglich zu verlieren. Meiner Meinung nach ist Sport nur dann wirklich gesund für den Geist sowie auch für den Körper wenn man das Training für einige Tage problemlos skippen kann ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen oder ein Hass gegen sich zu entwickeln. Ich treibe FREIWILLIG Sport und wenn mir mal nicht danach ist dann verlege ich das Training auf einen anderen Tag, denn für mich gibt es keinen Sinn darin sich zum Sport zu quälen.

Eure Nkechi

Accept yourself & Love yourself

….You should go and love yourself

heute soll es wieder um ein Thema gehen mit dem ich mich lange Zeit beschäftigt habe und und zwar über Liebe aber auch über Hass, nennen wir es einfach Hassliebe.

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1. Accept what you can’t change

Es gibt Dinge, die eiGifach genetisch bedingt sind die man dementsprechend auch nicht ändern kann, egal wie lange man es versucht. Ich beispielsweise habe von Natur aus eine schmale Hüfte und im Verhältnis dazu breite Schultern und das wird auch so bleiben. Früher fande ich mich deshalb weniger schön und wollte unbedingt so aussehen wie es das Schönheitsideal vorgibt: Kurvig, breite Hüften, schmale Taille und zierliche Schultern. Weiblich halt. Ja, im nachhinein realisiere ich wie sehr ich zum Opfer der Medien und des Schönheitsideals wurde, es hat mich und mein Denkvermögen so sehr beeinflusst, eine Zeit lang sogar so sehr, dass ich mich extrem hässlich fande und mich schon gar nicht mehr ansehen wollte. Zu diesem Thema habe ich bereits einen Blogbeitrag verfasst, man findet ihn unter Wie Schönheitsideale unser Denken beeinflusst Aber ich akzeptiere mich jetzt so wie ich bin, auch die weniger schönen Dinge an mir, habe ich lieben gelernt, weil es mich ausmacht.  Und du solltest das auch, wenn du es nicht schon bereits tust, liebe dich so wie du bist.

2. Stop comparing yourself

Ganz wichtig: Vergleiche dich nicht mit anderen! Dieses ständige Vergleichen um festzustellen wer besser, schlanker, schöner oder trainierter ist, hat keinen Sinn und bringt einen nicht weiter. Sogar im Gegenteil, es macht krank. Buchstäblich KRANK. Denn bei mir hat die Magersucht damit angefangen und nicht mit einer Diät oder dergleichen, wie der ein oder andere vielleicht vermutet hätte. Sondern mehr damit, dass ich angefangen habe mich mit anderen Mädchen zu vergleichen, die dünner waren und dieses Vergleichen endet so gut wie immer mit Frustration und Enttäuschung, wie ich feststellen musste. Ja, es ist schwer mit dem Vergleichen aufzuhören aber du musst dir immer ins Gedächtnis rufen: “Was bringt es mir?“ Bisher hat es mich noch nicht weitergebracht also stoppe den “Vergleichswettbewerb“ und nimm dich so an, wie du bist und du wirst sehen, dass du glücklicher sein wirst! Trust me!

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3. Five little great things

Nur wenn du dich akzeptierst so wie du bist und dich liebst, können dich auch andere so annehmen so wie du bist. Stehe zu dir selbst und schäme dich nicht für dich oder deinen Körper. Wieso auch? Stelle dich mal vor einen Spiegel und versuche spontan 5 Dinge aufzuzählen, die dir an dir gefallen, sei deine Augen oder dein großes Durchhaltevermögen, du wirst dich besser fühlen. Mir ist aufgefallen, dass man dazu tendiert die negativen Dinge stärker an sich selbst wahrzunehmen als die schönen. Fokussiere dich nicht zu sehr auf deine Schwächen und Fehler, sodass du vollkommen die schönen Dinge an dir vergisst. DU BIST SCHÖN.

Wer sich selbst nicht auf die rechte Art liebt, kann auch andere nicht lieben. Denn die rechte Liebe zu sich ist auch das natürliche Gutsein zu anderen. Selbstliebe ist also nicht Ichsucht, sondern Gutsein. – Musli

Eure Nkechi

Perfektionswahn – Wieso wir unzufrieden sind

In diesem Beitrag soll es wieder um ein sehr aktuelles Thema gehen und zwar über dem inzwischen weitverbreiteten Fitnesswahn und wieso wir uns nicht so annehmen und akzeptieren können so wie wir sind und nie zufrieden sind. Und zwar ist das nicht nur auf die Figur bezogen sondern so gut wie auf alle Lebensbereiche.

In einem Blogpost habe ich bereits dieses Thema angerissen Wie Schönheitsideale unser Denken beeinflusst

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Aber woher kommt eigentlich dieser Wahn perfekt sein zu wollen und die ständige Unzufriedenheit mit sich selbst?

Die Gesellschaft bewegt uns dazu das zu tun was alle tun ohne es zu überdenken, man schwimmt im Strom mit aber auch die Medien sind mit diesem Problem auch eng verknüpft. Man strebt nach Perfektion, sucht sich dem nach perfekte Vorbilder, die das verkörpern was man selbst nicht erreicht und aus dem Grund will man um alles wie diese Person sein,  die für einen eine gewisse Vorbildfunktion hat aber was viele völlig vergessen ist, dass man nie genauso wie sein Vorbild sein wird. Denn jeder Mensch ist einzigartig auf seine Weise und jeder von uns wird nie vollkommen perfekt sein, jeder Mensch hat seine Makel und Fehler und genau das macht mich und dich aus. Mich persönlich würde es langweilen genauso wie eine bestimmte Person zu sein, meine Freunde beispielsweise mögen mich eben weil ich so bin wie ich bin und nicht wie XYZ.

Aber grundsätzlich finde ich es nicht verkehrt sich ein Vorbild zu nehmen, denn genau das kann einen manchmal motivieren, anspornen und einem die Kraft geben seine Ziele zu erreichen aber wie bereits beschrieben, muss man sich vor Augen halten, dass man nie eine Art Kopie seines Vorbildes sein kann.

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Der Perfektionswahn so wie ich es nenne, geht mit dem Fitnesswahn ein her, der Fitnesswahn ist, meiner Meinung nach, eng mit Instagram verbunden. Denn genau auf dieser Social-Media-Platform, sieht man ständig super trainierte Model, die einem fast schon ein schlechtes Gewissen machen, wenn man es mal nicht zum Training schafft oder einfach mal einen schönen Tag mit Freunden in einem Cafe verbringen möchte, ohne akribisch Makros zu zählen und sich Gedanken zu machen, ob man nicht doch vielleicht mal schnell noch ins Gym gehen sollte und das 300-kcal-Tortenstück abtrainieren soll. Das man sich schlecht fühlt nach dem man etwas ungesundes gegessen hat, liegt daran, dass man nur auf wenigen Fitness-Seiten mal einen Cheat sieht, und gneau das wirkt dann auf den Außenstehenden  als ob die Person immer zu 100%isst und cleane Ernährung hat. Ich persönlich bin für #mehrrealitätaufinstagram und deshalb seht ihr auf meinem Account auch mal den ein oder anderen Cheat, denn was ist daran so verkehrt sich mal etwas zu gönnen?

Schreibt mir doch eure Meinung zu dem Thema.

Eure Nkechi

 

 

Motivation – Was ist das eigentlich? / WOOP-Methode

In diesem Blogpost soll es hauptsächlich um Motivation gehen um es genauer zu formulieren Motivation im Sport, aber was ist das eigentlich – Motivation?

Man hört das Wort ständig aber auf die Frage nach der Definition können nur wenige antworten, deshalb  wage ich mich mal an die Beantwortung dieser Frage.

Motivation ist für mich das, was mich immer wieder dazu anspornt meine Ziele zu verfolgen bis ich diese erreicht habe und stolz sein kann.

Motivation ist für mich das, was mich antreibt und mir die Kraft gibt über mich hinaus zu wachsen.

 

Jetzt wo das mit der Definition geklärt wäre, beschreibe ich euch ein Szenario, das wahrscheinlich jeeeder von euch kennen dürfte, da man sich hin und wieder doch mal dabei ertappt.

Du liegst gemütlich in deinem Bett oder auf der Couch und du daddelst am Handy, wobei du eigentlich beim Training sein solltest stattdessen siehst du dir Profile von Fitnessmodels auf Instagram an und fragst dich Dinge wie “Wieso schaffen die es so super auszusehen und ich nicht?!“ oder “Wieso erreichen sie ihre Ziele und ich nicht?!“  “Was mache ich nur falsch?!“

Zuerst ein mal solltest du dich fragen “Was hält mich vom Training ab?“ Am besten erstellst du um diese Frage zu beantworten eine PRO- und CONTRAliste auf der du deine Argumente auflistest und am Ende wirst du sehen dass die PRO-Punkte, die für das Training sprechen, überwiegen und ich verspreche während dem Trainieren wird schon der Spaß und die Motivation kommen.

Und jetzt mal zu der Frage „Wieso schaffen die es so super auszusehen und ich nicht?“ Ich denke, dass jeder kann seine Ziele erreichen und erfolgreich sein und das ist nicht nur auf den Sport bezogen sondern auf alle Lebensbereiche, man muss es nur wirklich wollen denn dann kann man alles schaffen. Aber dafür sollte man sich eine Methode aneigenen, ich beispielsweise benutze die sogenannte WOOP-Methode um alle möglichen Ziele zu erreichen.

Die WOOP-Methode:

  1. Wish (=Wunsch): Was genau willst du erreichen?
  2. Outcome (=Ergebnis): Stell dir vor, wie du dich fühlst, wenn du dein Ziel erreicht hast.
  3. Obstacle (=Hindernis): Sei dir über alle möglichen Hindernisse bewusst.
  4. Plan (=Plan): Überlege dir Stragegien wie du diese Hindernisse überwindnen kannst.

Eure Nkechi